Hohe Zuschüsse für die E-Tankstelle daheim

Haben Sie schon eine Wallbox? Wahrscheinlich noch nicht. Dazu bräuchte es zunächst mal ein Elektroauto.

Die Zahlen der zugelassenen E-Autos steigt in den letzten Monaten rasant an., Wie es aussieht, werden die Verbrenner früher oder später aus dem Verkehr gezogen. Und durch Elektrofahrzeuge ersetzt – zumindest mittelfristig. Zehn Millionen E-Autos in den nächsten zehn Jahren lautet das Ziel der Bundesregierung. Für E-Autofahrer und solche, die es werden möchten, ist momentan die Gelegenheit sehr günstig, sich eine eigene Ladestation zuzulegen, eine Wallbox. Der Begriff kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Wandkasten“. Es handelt sich also um ein Wandladegerät für Elektroautos für Zuhause.

Die Vorteile einer solchen Einrichtung liegen auf der Hand: Neben der Unabhängigkeit vom lückenhaften öffentlichen Ladenetz, betankt eine Wallbox das Auto deutlich flotter als die Haushaltssteckdose das kann und zwar bis zu 4,5 Mal so schnell. Auch wird das häusliche Stromnetz beim Laden nicht überlastet. Und es gibt seit Ende November 2020 erstaunlich hohe Zuschüsse für die Anschaffung und Anbringung einer solchen häuslichen Ladestation. Zum einen durch die KfW, die öffentliche Kreditanstalt für Wiederaufbau, zum anderen – zusätzlich – durch die Neustadtwerke. Wer beide Förderungen geschickt kombiniert und einen günstigen Elektriker findet, muss allenfalls ein paar hundert Euro für die eigene E-Tankstelle ausgeben. Und das geht so: Die KfW bezuschusst eine private 11-Kilowatt-Wallbox pauschal mit 900 Euro, eine Box mit zwei Ladeanschlüssen mit 1800 Euro. Wird das Ladegerät bei den Neustadtwerken erworben und Sie sind gleichzeitig Strom-Kunde, gibt’s außerdem 250 Euro im Rahmen des CO2 Minderungs-programms dazu. Eine derart geförderte Neustadtwerke-Box kostet dann 549 Euro. Ferner besteht das Angebot, sich die Ladestation über die Neustadtwerke auch einbauen zu lassen, was Kosten von weiteren 999 Euro nach sich zieht. Macht also 1548 Euro. Davon den KfW-Zuschuss abgezogen, bleiben 648 Euro, die letztlich zu finanzieren sind. Sich die Box vom Elektriker seiner Wahl einrichten zu lassen, ist genauso möglich. Die Wallbox der Neustadtwerke ist bereits vorverdrahtet, mit Typ2-Kabel oder Typ2-Steckdose ausgestattet und kann sowohl innen als auch außen angebracht werden. Um den KfW-Zuschuss an Land zu ziehen, ist folgendes zu tun:

 

Schritt 1: Antrag stellen!

Das läuft übers Internet und das KfW-Zuschussportal. Nach erfolgreicher Antragstellung erhält der zu Fördernde eine Bestätigung mit seiner Fördernummer.

 

Schritt 2: Wallbox und Handwerker finden!

Mit diesem Bescheid in der Hand kann eine Wallbox erworben und ein Fachmann engagiert werden, der das

Gerät installiert. Für beide Fälle lässt sich auch auf die Dienste der Neustadtwerke zurückgreifen.

 

Schritt 3: Wallbox installieren lassen!

Das heißt, dem Handwerker den Auftrag erteilen und ihm nach dem Einbau seine Rechnung begleichen. Die

Kosten müssen also vorfinanziert werden.

 

Schritt 4: Abrechnen und Zuschüsse kassieren!

Anschließend sind die Rechnungen wieder über das KfW-Zuschussportal einzureichen. Nach entsprechender Prüfung wird der KfW-Zuschuss (900 oder 1800 Euro) aufs Konto überwiesen. Den Zuschuss der Neustadtwerke erhalten Sie ebenfalls nach Einreichung der Installationsrechnung ausbezahlt.

 

Bei den Neustadtwerken ist Kundenberater Maximilian Graf für die Wallbox-Förderung zuständig, der

umfassend Auskunft geben kann. Telefon 09161 785-500.

 

 

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