In den nächsten Tagen steht Deutschland eine Hitzewelle bevor – mit Temperaturen über 30 Grad erwartet uns eine intensive Belastung für Mensch und Umwelt. Auch die Wasserversorgung ist gefordert: In solchen Phasen kann der Wasserverbrauch in manchen Regionen um bis zu 60 % steigen. Das stellt die technischen Systeme auf eine harte Probe. Deshalb unser Appell: Gehen Sie gerade an heißen Tagen bewusst und sparsam mit Trinkwasser um. Denn auch wenn die Wasserressourcen in Deutschland grundsätzlich ausreichend sind, kann ein sprunghafter Mehrverbrauch – etwa durch Gartenbewässerung oder Poolbefüllung – lokal zur Belastung der Infrastruktur führen. Unsere Tipps für einen nachhaltigen Wasserverbrauch: Im Haushalt: Lieber duschen statt baden (70 Liter vs. 150-170 Liter) Wasch- und Spülmaschinen nur voll beladen starten Im Garten: Morgens oder abends gießen, nicht in der prallen Sonne Punktgenaue Bewässerung statt Sprinkler Rasen höher wachsen lassen, um Wasser zu sparen Auf trockenresistente Pflanzen setzen Beim Pool: Pool möglichst nicht zu Spitzenverbrauchszeiten befüllen Abdeckung verwenden, um Verdunstung zu reduzieren Bei der Gartengestaltung: Regenwasser versickern lassen statt versiegeln Auf Steingärten verzichten Regenwürmer durch naturnahe Pflege fördern Chemische Mittel meiden – zum Schutz von Grundwasser und Insekten Zusatztipp für unterwegs: Viele Städte bieten öffentliche Trinkwasserbrunnen. Einfach die kostenlose App „Trinkwasser unterwegs“ vom BDEW nutzen und Standorte finden. Danke für Ihre Mithilfe!Hitzewelle: Trinkwasser bewusst nutzen