Ü20-PV-Anlagen

Darum ist besondere Aufmerksamkeit gefragt

Photovoltaikanlagen leisten seit Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Viele Anlagen sind inzwischen älter als 20 Jahre – sogenannte Ü20-Anlagen. Mit der aktuellen Empfehlung VdS 3145 rücken diese Altanlagen stärker in den Fokus.

 

Was ist die VdS 3145?

Die VdS 3145 ist eine technische Empfehlung, die vom unabhängigen Institut VdS Schadenverhütung herausgegeben wird. Sie basiert auf langjährigen Erfahrungen mit Schadensfällen und dient insbesondere Versicherungen, Planern und Fachbetrieben als Orientierung zur Risikobewertung.

Gesetzlich verpflichtend ist die VdS 3145 nicht – dennoch liefert sie wichtige Hinweise, wie Risiken bei älteren PV-Anlagen reduziert und Schäden vermieden werden können.

 

Warum ältere PV-Anlagen mehr Prüfungen brauchen

Nach so langer Betriebszeit können sich typische Alterungserscheinungen zeigen:

 

Diese Faktoren können nicht nur die Leistung, sondern auch die Sicherheit Ihrer Anlage beeinträchtigen.

 

Was empfiehlt die VdS 3145?

Die VdS rät: Wenn bei einer älteren PV-Anlage Bauteile ersetzt, erweitert oder verändert werden, sollte eine umfassende Prüfung durch Fachkräfte erfolgen. Auch im laufenden Betrieb sind regelmäßige Kontrollen und Wartungen entscheidend, um Risiken zu minimieren.

 

So bleiben Sie auf der sicheren Seite

 

Tipp: Wer seine Ü20-Anlage modernisieren oder weiterbetreiben möchte, sollte frühzeitig Kontakt mit einem Elektrofachbetrieb aufnehmen. So sichern Sie nicht nur den Ertrag, sondern auch die Betriebssicherheit.

 

 

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