BLOCKHEIZKRAFTWERKE

Blockheizkraftwerke erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme. Sie arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Sie nutzen die eingesetzte Energie zu 80, teilweise auch 90 Prozent und benötigen so bis zu 40 Prozent weniger Energie als die herkömmliche Kombination aus lokaler Heizung und zentralem Kraftwerk. Das verringert auch klimaschädliche Emissionen. Ein Blockheizkraftwerk rechnet sich in der Regel ab einer Laufzeit von 4.000 bis 5.000 Stunden pro Jahr. Inzwischen gibt es Blockheizkraftwerke auch schon für Einfamilienhäuser (Mikro-BHKW).

 Blockheizkraftwerk

 

WOFÜR GIBT ES ZUSCHÜSSE UND WIE HOCH SIND DIESE?  

Die Zuschüsse erhalten Sie für den Einsatz von Erdgas-Blockheizkraftwerken. Der Jahresnutzungsgrad der Anlage von 70 % und die Emissionsgrenzwerte nach TA-Luft (50% der Grenzwerte) müssen eingehalten werden. Es sind keine Langzeitreserven erforderlich. Die Anlagen sind Festinstallationen und unterliegen den jeweils gültigen Bestimmungen und Vorschriften. Gefördert werden nur stationär betriebene und industriell gefertigte Anlagen.

 

WIE HOCH IST DER ZUSCHUSS?  

Im Neu- und Altbau beträgt der Investitionskostenzuschuss 150 €* pro kW thermischer Leistung und ist begrenzt auf maximal 1.500 €* pro installierte Anlage (10 kW).
* Unter Berücksichtigung der allgemeinen Förderrichtlinien und folgender Voraussetzungen.



Antrag Blockheizkraftwerke (pdf)




WELCHE VORAUSSETZUNGEN MUSS ICH ERFÜLLEN?

 

  • Es sind die allgemeinen Förderrichtlinien des „CO2 Minderungspro­gramms“ für Kunden der NEUSTADTWERKE einzuhalten.

  • Der Antrag muss vor Beginn und vor Auftragserteilung (z. B. der Bestel­lung) eingereicht werden.

  • Die Baumaßnahme muss innerhalb von 8 Monaten ab Erhalt des Bewilligungsschreiben abgeschlossen sein, andernfalls verfällt der bewilligte Förderantrag.

 


 

EINZUREICHENDE UNTERLAGEN:  

  • Vollständig ausgefüllter und unterschriebener Antrag des „CO2 Minderungsprogramms“ für Kunden der NEUSTADTWERKE

  • Daten-/Typenblatt des Blockheizkraftwerks

  • Eigentumsnachweis (Grundbuchauszug, Kaufvertrag oder Ähnliches)

  • Zusätzlich zum Eigentumsnachweis eine schriftliche Zustimmung des Eigentümers, falls der Antragsteller nicht der Eigentümer ist

  • Nachweis der Gemeinnützigkeit, falls kein Wohngebäude

  • Vollständig ausgefülltes Nachweisformular (Einzureichen nach der Heizungsumstellung)